Osterbrief aus dem Tierheim Starnberg

Liebe Tierfreunde,

eine Weisheit der Indianer sagt: „Lerne mit einem Tier so zu kommunizieren, wie Du es mit Deinem Bruder tust. Beobachte es, sieh zu wie es lebt, versuche, hinter seine Träume zu kommen. Stimme Dich ruhigen Geistes auf das Tier ein und achte auf all seine Emotionen. Dann wird seine Seele sanft auf Dich zugleiten. Es wird Dir seine Liebe, aber auch seine Kraft schenken.“

Diese Worte sind durchaus für Tiere UND Mitmenschen gleichermaßen geeignet…

In der täglichen Tierheimarbeit lernt man die verschiedensten Menschen kennen. Mit vielen ist man auf einer Wellenlänge, mit anderen hat man so seine Schwierigkeiten. Vor allem, wenn ein Interessent ein ganz bestimmtes Tier möchte, es aber nicht zu sich holen darf, ist das Unverständnis den Mitarbeitern gegenüber oft groß. Wenn man sich aber einmal vor Augen führt, was die Tierpfleger dazu bewegt ein Tier nicht zu vermitteln, kann man die Vorgehensweise oft doch verstehen.

Ein Hund, zum Beispiel, wird gefunden und uns gebracht. In den ersten Tagen geht es zunächst primär darum, ob das Tier krank ist und medizinische Hilfe braucht und ob es einen Besitzer gibt, der es sucht. Aber bereits in diesen ersten Tagen baut sein Tierpfleger eine Beziehung zu dem Hund auf, versucht ihn kennen zu lernen, „in seine Seele zu blicken“… damit er erkennen kann, welche Bedürfnisse das Tier hat, es kann es ja schließlich nicht mit Worten sagen.

Meistens dauert es nicht lange und der Hund hat Vertrauen zu seinem neuen Freund (dem Tierpfleger) gefasst. Er freut sich, wenn er ihn sieht, erst recht, wenn er ihn streichelt und am meisten natürlich, wenn er ihn füttert.

Manchmal allerdings kommt es vor, dass ein anderer Tierpfleger einspringen muss, weil der Hund den einen einfach nicht „riechen“ kann, so wie bei Menschen auch.

Genau das kann aber auch passieren, wenn sich ein Interessent für den Hund meldet und der Hund ihn einfach nicht riechen kann. Die Tierpfleger sehen das ganz genau, sie kennen ja ihre Schützlinge, lange bevor es dem Interessenten auffallen könnte. Oft ist der Interessent aber nicht einsichtig, sondern nur ärgerlich auf den Tierpfleger bzw. das Tierheim, ohne zu versuchen, die Situation zu verstehen.

Der Tierschutzverein Starnberg mit seinem Tierheim feiert dieses Jahr sein 60 jähriges Bestehen! 60 Jahre intensive Arbeit mit den Tieren, aber auch 60 Jahre Tiervermittlung mit allen Höhen und Tiefen. Wir, der Vorstand des Tierschutzvereins, der die Arbeit unserer sehr fähigen und gewissenhaften Mitarbeiter überwacht, machen das ehrenamtlich und aus reinem Idealismus, zum Wohle der Tiere! Unser Motto im Tierheim Starnberg lautet: Das Tier bekommt nicht den erstbesten Platz, sondern den allerbesten Platz! Und so werden wir das auch in Zukunft halten.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen an diesem Osterfest, dass Sie die Möglichkeit bekommen, in die Seele eines Mitgeschöpfes zu blicken, ihm damit näher zu kommen und es zu verstehen.

Herzliche Grüße

Nicole Brühl
Vorsitzende
Tierheim Starnberg u.U. e.V.

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